Wlan in Cafés und Verkaufsstellen

2 Aug

Liebe Backmarketingfreunde,

in Zeiten von Digital Natives, Smartphones und Facebook ist es fast schon selbstverständlich das mobile Internet immer an Bord zu haben. Um jedoch ständig auf dem laufenden zu bleiben, E-Mails zu checken oder Neuigkeiten in den Social Media nicht zu verpassen müssen unterwegs oft viele Megabyte des wertvollen Frei-Volumens verbraucht werden und man läuft Gefahr, von seinem Telefonanbieter eine Zwangsbremse bei der Internetverbindung bis zum Ende des Monats auferlegt zu bekommen.

Um diesen Sachverhalt zu umgehen nutzt der Smartphone-, Tablet- oder Laptopbestizer natürlich jede Gelegenheit, sich in ein öffentliches, meist kostenfreies Wlan-Netzwerk einzuloggen, um Traffic zu sparen.

Einen solchen Service für seine Kunden zu bieten kann mehrere Vorteile mit sich bringen:

Zum Einen spreche ich mit diesem Service eine junge, mobile Kundengruppe an. Ebenso Studenten, Geschäftsleute und alle die, die gerne unterwegs arbeiten.

Zum Anderen verlängere ich die Aufenthaltszeit und damit auch (bei entsprechender Ansprache durch das Personal) auch den Konsum.

Bisher war es nur möglich über teure Hard- und Software der Telekommunikationsanbieter eine sichere Leitung für Kunden und Betreiber bereit zu stellen. Denn es muss, gerade für den Beitreiber, die Störerhaftung, also die Verantwortung für das Tun der Kunden, ausgeschlossen werden. Bisher wurden dafür Codes oder Login-Verfahren genutzt.

Jetzt bringt Facebook eine durchaus interessante Alternative auf den Markt:

Facebook Wlan.

Dabei kann sich der Nutzer über sein Facebook-Profil und die Facebook-Seite des Unternehmens ins bereits vorhandene Wlan der Bäckerei einloggen.

Das schlägt drei Fliegen mit einer Klappe:

1. Der Nutzer geht über seinen personalisierten Facebook Account in das Wlan. Dadurch ist er eindeutig identifizierbar und der Betreiber der Bäckerei kann für etwaigen Missbrauch Dritter nicht belangt werden.

2. Der Dienst wird von Facebook für Nutzer und Seiteninhaber kostenfrei angeboten.

3. Der Nutzer checkt virtuell in das Ladengeschäft auf Facebook ein.

Derzeit wird dieser Service nur von Meraki Routern angeboten, d.h. es muss wahrscheinlich ein Austausch der Hardware vorgenommen werden. Die Kosten für diese Router halten sich jedoch im Vergleich zu den bisher angebotenen Lösungen der Telekommunikationsanbieter absolut im Rahmen.

Bisher kenne ich noch kein Unternehmen, dass den Schritt „gewagt“ hat mit dieser Lösung an den Start zu gehen. Sobald es Erfahrungen zu diesem Thema gibt, werd ich es natürlich hier berichten.

Für weitere Informationen gibt es hier auch noch den Link zum Thema bei Facebook selbst:

https://www.facebook.com/help/126760650808045

Fazit: Tolle Chance, um sein Café oder seine Verkaufsstelle um eine Kundengruppe zu erweitern.

Ich wünsche allen ein sonniges Wochenende!

Knusperfrische Grüße

Florian Lutz

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Umzug vollbracht!

12 Jul

Liebe Backmarketingfreunde,

ich versuche ständig das Layout und die Benutzerfreundlichkeit meines Blogs zu verbessern. Dazu bin ich jetzt auf die Plattform WordPress umgezogen, die es z. B. einfacher macht, den Blog zu abonnieren.

Wer den alten Blog abonniert hatte, kann hier einfach seine E-Mail Adresse eintragen und in den Link auf der Bestätigungsmail klicken. Damit ist der neue Blog abonniert. Die hinterlegten E-Mail Adressen des alten Blogs werden automatisch gelöscht.

Der Blog ist natürlich weiterhin unter backmarketing.de erreichbar, er führt nur auf eine andere Seite.

Weiterhin viel Spaß beim lesen und stöbern!

Knusperfrische Grüße

Florian Lutz

Über Anregungen, Lob und Kritik freue ich mich natürlich weiterhin!

Bei Facebook jetzt auch Angebote posten!

27 Jun

Liebe Backmarketingfreunde,

 

ich möchte heute gerne eine neue Funktion auf den Facebook Fanseiten vorstellen.

Ab sofort ist es möglich, dort Angebote einzustellen. Der Kunde kann dieses Angebot dann in Anspruch nehmen, d.h. er bekommt eine E-Mail zugeschickt, die er sich ausdrucken kann und im Geschäft dann das entsprechende Angebot bekommt. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit das Angebot online Einzulösen, aber ich denke bei uns Bäckern spielt das eine untergeordnete Rolle.

Die Erstellung eines solchen Angebots wollte ich hier kurz skizzieren:

 

1. Auf das Zahnrad zwischen dem Titelbild und den Statusmeldungen klicken

 Und hier liegt auch schon die erste Gefahrenquelle: Bitte nicht einfach auf „Angebot/Veranstaltung+“ klicken!

Das führt in eine Sackgasse, bzw. man kann hier nur gesponserte bzw. bezahlte Angebote erstellen! Denn Weg, den ich beschreibe, ist kostenfrei.

 

 

 

2. Dort dann „Werbeanzeige erstellen“ auswählen und dann „Seitenbeiträge hervorheben“ anklicken.

Anschließend auf „Neuen Seitenbeitrag erstellen“ klicken.

 

 

Ab hier übernehme ich die Anleitung von Facebook, da es ab hier wirklich einfach wird:

 

  1. Klicke auf „Neuen Seitenbeitrag erstellen“ und klicke dann auf  „Angebot“.
  2. Klicke auf die Art des Angebots, das du machen möchtest: Im Geschäft, Im Geschäft und online oder Nur online.
  3. Wenn dein Angebot online eingelöst werden kann, gib die vollständige Webadresse für die Einlösung an. Füge optional durch Klicken auf „Weitere Optionen“ einen Einlösungscode hinzu, der von den Nutzern einzugeben ist. Klicke auf „Weiter“.
  4. Gib eine aussagekräftige Überschrift für dein Angebot ein. Beispielsweise „Beim Kauf von einem Paar Socken ein zweites Paar gratis“.
  5. Lade ein Foto für dein Angebot hoch.
  6. Du kannst ein Limit für die Zahl der Beanspruchungen festlegen, indem du auf „5.000“ klickst und eine Zahl aus dem Menü auswählst.
  7. Setze ein Ablaufdatum fest, indem du auf das aktuelle Datum und dann auf ein Datum in der Zukunft klickst.
  8. Füge „Geschäftsbedingungen“ hinzu, richte eine „Erinnerung“ ein, oder füge optional einen Barcode hinzu, um ihn in deinem Geschäft einscannen zu können.
  9. Klicke auf „Weiter“, um zu sehen, wie dein Angebot aussehen wird. Wir senden dir auch eine E-Mail mit einer Vorschau von deiner Angebots-E-Mail, die zeigt, wie dein Angebot aussieht, wenn es von Nutzern beansprucht wird. Klicke auf „Zurück“, um Änderungen vorzunehmen.
  10. Wenn du mit der Vorschau zufrieden bist, klicke auf „Angebot posten“.

Quelle: Facebook

 

 

Sobald es erste Erfahrungen zu den Facebook Angeboten gibt, werde ich das hier natürlich beschreiben.

 

Fazit: Einfach ausprobieren!

 

 

Knusperfrische Grüße

 

Florian Lutz

Personalmarketing – Das Unternehmen als Arbeitgebermarke stärken

27 Jun

Liebe Backmarketingfreunde,

 

Fachkräftemangel, Demographischer Wandel, Urbanisierung, War for Talents.

Diese Begriffe werden in den letzten Monaten und Jahren als Begründung für das Fehlen von passenden Mitarbeitern teilweise so sehr überstrapaziert, dass man beinahe vergisst, sich neben der Ursache des Problems mit der tatsächlichen Lösung dessen zu beschäftigen.

Dazu habe ich einen tollen Vortrag von Herrn Prof. Dr. Trost der Uni Furtwangen gehört, der vier Punkte für ein erfolgreiches Arbeitgebermarketing herausgestellt hat:

„1. Arbeitgeberversprechen

2. Aktive Suchstrategie

3. Kandidatenbindung

4. Positive Bewerbererfahrung“

Ich möchte mich mit den einzelnen vier Punkten aus meiner Sicht im praktischen Bezug auf das Bäckerhandwerk auseinandersetzen.

 

1. Arbeitgeberversprechen

 

Ich höre schon einige Stimmen, die meinen: „Was kann das Bäckerhandwerk dem Bewerber denn schon versprechen?“ Denen sage ich: „Alles, was für den Bäcker selbstverständlich ist.“ Was genau das sein kann, dazu gleich mehr. Vorab sollte jedoch geklärt werden, an wen diese Versprechen gehen sollen. Es gilt also, den Adressaten des Arbeitgeberverprechens zu identifizieren. Ein Auszubildender hat dabei naturgemäß andere Präferenzen als eine potentielle Führungskraft mit viel Berufserfahrung. Ist der Adressat des Arbeitgeberversprechens gefunden, gilt es die Versprechen korrekt zuzuordnen. Ein Beispiel:

Die Arbeitszeiten eines Bäckers. Und auch hier höre ich sofort wieder: „Warum gerade die Arbeitszeiten? Die sind doch das Schlimmste!“

Ganz und gar nicht. Der typische Arbeitsalltag eines Büro- oder Einzehandelsmitarbeiter sieht vor, dass er oder sie von 8.00 Uhr bis 16.00 oder 17.00 Uhr im Büro bzw. Ladengeschäft arbeitet. Gerade dieser Tage bei Temperaturen >30° kann ein Bäcker oder eine Bäckerin den Mittag und Nachmittag bereits im Freibad verbringen, während der Rest noch schwitzen muss. So wird aus einem augenscheinlichen Nachteil, ein Vorteil für die Zielgruppe der Auszubildenden. Ebenso kann Auszubildenden die Aufstiegschance im Bäckerhandwerk vor Augen geführt werden. Nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt, wo das Bäckerhandwerk einen ausgesprochen guten Ruf genießt. Also warum nicht mit den Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes werben? Vielleicht besteht ja sogar eine Partnerschaft mit einem befreundeten oder bekannten Betrieb im Ausland…

Eine andere Zielgruppe legt den Fokus dabei eventuell auf die Tatsache, dass in einer Bäckerei mit einem tollen Produkt gearbeitet wird oder man die Möglichkeit hat, jeden Tag mit anderen Menschen umzugehen. 

Natürlich sind diese Vorteile auf das gesamte Bäckerhandwerk anwendbar und nicht betriebsspezifisch. Um betriebsspezifische Alleinstellungsmerkmale als Arbeitgeber herauszuarbeiten kann es hilfreich sein, sich seine Unternehmensstärken erst einmal bewusst zu machen. Welche Stärken macht Ihr Unternehmen besonders? Was gibt es NUR bei Ihnen? Das kann z. B. die Möglichkeit zur Selbsverwirklichung der Arbeitnehmer sein, indem man Ihnen die Möglichkeit gibt, eigene Ideen ins Unternehmen einzubringen, die dann auch tatsächlich umgesetzt werden. Oder Sie bieten einen Relax-Raum für Mitarbeiter an. Auch Tischkicker oder Spielekonsolen sind bereits „gang und gäbe“.

Achten Sie jedoch stets darauf, dass alles, was Sie verprechen auch tatsächlich umgesetzt wird! In Zeiten von Social Media spielt Transparenz und Ehrlichkeit eine mindestens genauso große Rolle wie Authentizität.

Beginnen Sie Stellenanzeigen mit „Wir geben“ oder „Wir bieten“ und nicht mit „Wir suchen“ o. Ä.

Die Zeiten, in denen sich der Arbeitnehmer bei einem Unternehmen bewirbt sind vorbei.

Heute bewirbt sich das Unternehmen beim Arbeitnehmer.

 

2. Aktive Suchstrategie

 

Das Zauberwort heute heißt „Netzwerk“. In Zukunft und Heute werden die Unternehmen, mit den besseren Netzwerken den „War for Talents“ für sich entscheiden. Diese Disziplin gilt es zu beherrschen, um möglichst frühzeitig eine Basis aufzubauen, aus der man dann die Mitarbeiter rekrutieren kann.

Dazu gehören z. B. Schulen. Eine tiefe, engagierte Partnerschaft mit zwei oder drei Schulen reicht dabei aus. Diese Partnerschaft gilt es zu pflegen und weiter auszubauen. Seien Sie vor Ort, zeigen Sie ihr Unternehmen, egnagieren Sie sich bei Schulfesten mit einer kleinen Spende an Berzeln oder Backwaren. Nehmen Sie an Bewerbertrainings in den Schulen als Partner teil.

Hier gilt stets: Qualität vor Quantität.

Mit der Verbreitung der Sozialen Medien erfährt auch das Empfehlungsmarketing eine rasante Entwicklung. Versuchen Sie sich ein Netzwerk aus Fürsprechern aufzubauen. Egal ob Freunde, Kunden oder Mitarbeiter. Jede dieser Personen ist ein möglicher Multiplikator ihrer Arbeitgebermarke. Überwachen Sie dazu auch Bewertungsportale für Arbeitnehmer wie Kununu. Unterschätzen Sie diesen Faktor nicht, sondern nutzen Sie ihn für Ihre Zwecke!

 

3. Kanditatenbindung

 

Im Prinzip ist die Kanditatenbindung eine leichte Dispziplin. Im Prinzip.

Alles, was man tun muss, ist eine Beziehung zum (potenziellen) Bewerber aufbauen.

Hier müsste die Frage auftauchen, warum hier ein „potienzell“ in Klammern steht. Entweder man ist Bewerber oder man ist es nicht. Heute nicht mehr. Wenn früher eine freie Stelle zu Beginn des Bewerbungsprozesses stand, so steht sie heute am Ende. Wenn sich früher der Bewerber vorgestellt hat, so stellt sich heute das Unternehmen vor.

Heute steht zu Beginn immer erst die Beurteilung der Person und der Aufbau einer Beziehung. Zuerst steht die Person als Mensch im Vordergrund, später erst als möglicher Bewerber. D. h. also erst lerne ich einen Menschen kennen und überlege dann, ob er oder sie auf eine entsprechende Vakanz im Unternehmen passen könnte. „Ergo ist jedes Kennenlernen einer fremden Person ein potenzielles Bewerbungsgespräch?“ –

JA!

 

4. Positive Bewerbererfahrung

 

Prüfen Sie dazu zuallererst Ihre internen Prozesse. Wer betreut den Bewerber? Wie wird Ihm geantwortet? Wie schnell bekommt er oder sie Antwort? Bekommt der Bewerber zu jeder Zeit über den aktuellen Status seiner Bewerbung Bescheid? Sind die Prozesse transparent?

Zeigen Sie dem Bewerber, egal ob er oder sie für den Job in Frage kommt, Ihre Wertschätzung.

Auch oder gerade hier gilt: Jeder Bewerber ist ein potenzieller Multiplikator ihres Unternehmens. Egal, ob er eingestellt oder abgelehnt wurde. Auch ein abgelehnter Bewerber kann positiv über seine Erfahrungen mit dem porfessionellen Umgang seiner Bewerbung in Ihrem Unternehmen berichten!

 

 

Abschließend möchte ich noch einen Tip zur Kommunikation aller Maßnahmen geben: Nutzen Sie das Internet! Eine Website mit einer Unterrubrik zum Thema „Karriere“ oder „Job“ ist Pflichtprogramm. Alle Maßnahmen im Arbeitgebermarketing zu dokumentieren und auf Website und Sozialen Medien teilen die Kür.

 

Ich schließe diesen Post und die Arbeitswoche anstelle meines Fazits mit einem schönen Satz, den ich bei einer der Veranstaltungen diese Woche gehört habe (der Autor verzeiht mir, dass ich nicht mehr weiß, von wem der Satz kam):

„Bewerben heißt sich annähern!“

 

Knusperfrische Grüße

 

Florian Lutz

 

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Wieder mal was zum Lachen…

27 Jun

Liebe Backmarketingfreunde,

auf das verlängerte Wochenende hin habe ich noch eine kleine Geschichte gefunden, die ich keinem vorenthalten möchte.

Fazit: Keines, einfach nur lachen!

Ich wünsche allen ein entspanntes Pfingstwochenende!

Florian Lutz

Social Media und KMU’s

27 Jun

Liebe Backmarketingfreunde,

 

der „Social Media Manager“ ist bei großen Betrieben inzwischen beinahe überall ein integriertes Berufsbild.

Unter ihm arbeiten meist mehrere Angestellte, die die ausgearbeiteten Social Media Strategien umsetzen.

Doch wie ist das eigentlich bei kleinen und mittleren Unternehmen?

 

Mit dieser Frage beschäftigt sich der Artikel von Christian Mueller aus der Seite „Die Karrierebibel“.

Den kompletten Artikel gibt es hier:

 

http://karrierebibel.de/social-media-manager-die-position-fur-kmus/

 

Die Kernthesen möchte ich hier jedoch kurz zusammengefasst haben, für die, die nur eine Übersicht brauchen:

 

– Die Social Media laufen nicht einfach nur so „nebenher“; sie benötigen Zeit und intensive Pflege

 

– Das Gesamtkonzept der Unternehmenskommunikation ist enorm wichtig; darin sollten die Social Media integriert sein

 

– Ein grundlegendes Verständnis und die konsequente Unterstützung sind eine gute Grundvoraussetzung

 

Agenturen sind hilfreich, können aber unerwünschte Abhängigkeiten schaffen

 

–> Besser: Eine Social Media Strategie gemeinsam mit der Hilfe eines Berater/einer Agentur ausarbeiten und nach und nach die Aufgaben nach intern übertragen

 

Ich darf an dieser Stelle anmerken, dass dies exakt dem Modell entspricht, wie es beim Landesinnungsverband f. d. Württembergische Bäckerhandwerk angeboten wird.

 

Fazit: 100% Wahrheitsgehalt!

 

 

Knusperfrische Grüße

 

Florian Lutz

Nach Facebook die Sintflut…

27 Jun

Liebe Backmarketingfreunde,

 

 

„Wir wollen da jetzt mal eine Facebook Seite erstellen.“

So lautet in vielen Fällen die Motivation, sich in eine der vielen Social Media Plattformen einzubringen.

Daraus ergeben sich in der logischen Folge zwei Fragen:

 

Ist Facebook = Social Media?


Grundsätzlich ja, ABER, es wäre das gleiche Beispiel wenn mich jemand fragen würde, ob Brötchen Backwaren sind. Natürlich gehören Brötchen zur schmackhaften Familie der Backwaren, deshalb sind jedoch nicht automatisch alle Backwaren nur Brötchen.

Außerdem sollte vorher der Begriff „Social Media“ einmal grundsätzlich definiert werden.

Ich persönlich verstehe unter Social Media alle Plattformen, die zur Verbereitung Nutzergenerierter Inhalte dienen. Und da gehört Facebook selbstverständlich auch dazu.

Eine andere Definition im weiteren Sinne spricht von Kommunikation oder der Unterhaltung über Ihre Marke, ob Sie sich dessen Bewusst sind oder nicht.

 

Ist Facebook also Social Media? Ja.

Ist Social Media also Facebook? Nein.

 

Oft wird die „Teilnahme“ am Branchenprimus Facebook als Unumgänglich erachtet, alleine aus der Tatsache heraus, dass „das jetzt jeder macht“. Diese Begründung würde automatisch die Sinnhaftigkeit dieser „Teilnahme“ implizieren und gleichzeitig mit dem Scheitern der Aktivitäten auf dem Kanal Facebook korrelieren.

Sprich, erstelle ich meinen Facebook-Account nur „weils jeder macht“ ist das ganze zum Scheitern verurteilt.

Vielmehr gilt es, die relevanten Zielgruppen zu finden und gleichzeitig die Ziele, die ich mit dieser Zielgruppe erreichen will, auszuarbeiten. Erst zum Schluss legt man sich auf die Plattform fest, die die größte Kongruenz mit meinen Zielen und meiner Zielgruppe aufweist. Zugegeben, in den meisten Fällen ist das Facebook.

 

Und daraus ergibt sich dann die zweite Frage:

 

Gibt es Alternativen zu Facebook?


Ja, die gibt es. Ich möchte an dieser Stelle zwei relativ neue und eine für Bäcker (möglicherweise) besonders relevante Plattform vorstellen.

 

Pheed

 

Die Plattform ist ähnlich aufgebaut wie Facebook. Sie hat jedoch einen signifikanten Unterschied:

Der User kann bei jedem Posting entscheiden, ob er es kostenfrei oder für einen bestimmten Geldbetrag zugänglich machen möchte. Interessant ist dieses Konzept derzeit vor allem für Künstler, die Ihre Musik, Bilder, Texte etc. im Internet anbieten können. Da tut sich die berechtigte Frage auf: Was ist mit den Brot- und Tortenkünstlern hierzulande? Auch die könnten den Pheed-Markt bald erschließen. In den USA genießt die Plattform seit Wochen auf einem steilen Aufwärtstrend. Allgemein ist jedoch bekannt, dass das Geld für Online-Inhalte in den Staaten deutlich lockerer sitzt als hierzulande.

Trotzdem: Die Idee, die Qualität der Onlineinhalte durch dieses Konzept zu unterstützen funktioniert und hat, auch in Deutschland, gute Chancen auf Erfolg.

 

Path

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Lediglich auf mobilen Endgeräten als App erhältlich verdeutlicht Path schon zu Beginn, dass es sich klar von der Konkurrenz abheben möchte. Das kleine und vor allem sehr schicke Programm, wartet mit einer sehr benutzerfreundlichen Oberfläche auf und kann in alle gängigen Sozialen Netzwerke eingebunden werden.

Das Programm gibt dem Benutzer die Möglichkeit, sein Leben wie eine Pfad, daher auch der Name, darzustellen und mit maximal 150 Freunden zu teilen. Es verfügt über die gängigen Funktionen wie Statusmeldungen, Fotos oder Videos teilen, zeigt aber auch kleine zusätzliche Merkmale, wie das Teilen von gerade gehörter Musik oder einem gerade geschauten Film, die man bei Facebook vergeblich sucht. Ein weitere nette Eigenschaft, ist die Möglichkeit, Bilder direkt nach der Aufnahme mit einem Effekt zu versehen. So entsteht z. B. der oft gesehene „Retro Look“.

 

Foursquare

 

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Das für Bäcker vielleicht interessanteste Programm könnte Foursquare sein. Im Grunde geht es hier nur um eines: Zeigen, wo man gerade is(s)t.

Diese Information kann geteilt, empfohlen, fotografiert und kommentiert werden, wie man es eben kennt. Für Bäcker, gerade mit Café und/oder Gastronomie, eröffnen sich hier neue Chancen für das Empfehlungsmarketing. In den USA ist die Plattform bereits fest etabliert. In Deutschland sind es bis jetzt die größeren Städte.

 

 

Fazit: Es gibt ständig Neues zu entdecken, nicht alles davon ist sinnvoll. Aber dafür gibt es ja diesen Blog…

 

Knusperfrische Grüße

 

Florian Lutz

 

backmarketing

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